mein Lieblingsgericht

Heute möchte ich eines meiner Indischen Lieblingsgerichte vorstellen. Murgh Biryani wird vor allem zu Feierlichkeiten zubereitet. Das Besondere an diesem Curry ist, dass der Reis nicht Beilage sondern Hauptbestandteil des Currys ist. Die Chillistärke ist natürlich individuell zu entscheiden. Falls der Text zum Lesen zu lang ist, kann man gern zu youtube wechseln und sich die Zubereitung von einem Indischen Sternekoch für 4:22 Minuten ansehen.
Viel Spaß und guten Appetit.



Murgh Biryani (Hühnercurry mit Reis) Zubereitung:
Die Hühnerteile nach Belieben zerkleinern und zerteilen. Die Kartoffeln halbieren, die Schalotten und den Knoblauch kleinwürfelig schneiden und den Ingwer fein hacken. Die Tomaten kurz in siedendem Wasser blanchieren (überbrühen), schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Mandeln ebenfalls kurz in siedendem Wasser blanchieren, abtropfen, schälen und überkühlen lassen. Etwas Ghee erhitzen und nacheinander die Mandeln, Rosinen sowie Kartoffeln anbraten, jeweils wieder herausheben und abtropfen lassen. Noch etwas frisches Ghee zugeben und dann die Schalotten gemeinsam mit Knoblauch und Ingwer langsam anschwitzen. Sobald die Schalotten schön weich und gelb sind, Garam Masala, Chili, Pfeffer, Kardamom, Kumin sowie Kurkuma einrühren und ebenfalls kurz mitrösten.
Nun Tomatenwürfel, Minze und Zimt zugeben, mit einer kräftigen Prise Salz würzen und etwas einkochen lassen. Joghurt einmengen und alles richtig sämig einkochen lassen. Dabei eventuell mit etwas Wasser aufgießen (aber nicht zu viel!). Hühnerfleisch zugeben, kurz aufkochen, dann Hitze reduzieren und zugedeckt langsam 30-40 Minuten weich dünsten, bis die Flüssigkeit nahezu zur Gänze verdunstet ist. Inzwischen für den Biryani-Reis zunächst den Reis gründlich waschen und in einem
Sieb sehr gut abtropfen lassen. Die Schalotten fein hacken, die Safranfäden in lauwarmem Wasser einweichen, den Ingwer fein hacken oder reiben. In einem großen Topf das Ghee erhitzen und die Schalotten gemeinsam mit Ingwer darin bei mittlerer Hitze langsam anschwitzen. Sobald die Schalotten goldgelb und weich sind, den Reis sowie sämtliche Gewürze (bis auf das Rosenwasser) zugeben und alles kurz anrösten, bis der Reis glasig ist. Dann Rosenwasser und Geflügelsuppe zugießen. Mit Salz würzen. Das fertige Hühnercurry gemeinsam mit den angebratenen Kartoffeln nach und nach unter den Reis mischen. Einmal aufkochen lassen und dann bei stark reduzierter Hitze und stets geschlossenem Deckel (!) ca. 20 Minuten dämpfen. Erst jetzt den Deckel abheben und den Hühner-Reis anrichten. Die gekochten Eier schälen, halbieren und darauf drapieren. Mit den gekochten Erbsen, Mandeln und Rosinen garnieren.

Zutaten:
800 g Hühnerkeulen und -brüste
4 Stück Kleine Kartoffeln
4 Stück Schalotten
4 Stück Knoblauchzehen
1 Hand voll gekochte Erbsen
2 Stück hart gekochte Eier
1 Stück (3 cm) Ingwer
2 Stück Tomaten
2 EL Mandeln
2 EL Rosinen
1 je eine Prise Chili, Pfeffer, Kumin (Kardamom und Kurkuma)
1 TL Garam Masala
1 Stück Salz
2 EL Joghurt
2 EL Gehackte Minze
1 Stück Zimtstange
Ghee (oder Butterschmalz)

Für den Reis:
350 g Langkornreis (Basmati-Reis)
700 ml Geflügel- oder Rindsuppe
2 Stück Schalotten
1 Stück (2 cm) Ingwer
4 Stück Kardamomkapseln
4 Stück Gewürznelken
0,5 TL Safranfäden
1 Stange(n) Zimtstange
1,5 Blätter Lorbeerblätter
1 EL Rosenwasser
Salz
2 EL Ghee (oder Butterschmalz)